Osteopathie

Osteopathie

Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin, die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Dabei werden Funktionsstörungen behandelt und Techniken genutzt, die ausschließlich mit
den Händen ausgeführt werden.

Die Osteopathie beschäftigt sich nicht nur (wie der Name fälschlich suggerieren könnte) mit Funktionsstörungen, die das Skelettsystem betreffen, sondern auch mit dem Muskelsystem und den inneren Organen, die in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen.

Ein Osteopath behandelt hierbei nicht einzelne Symptome, sondern versucht gezielt über seine geschulten Hände die Ursache von Beschwerden ausfindig zu machen und dann zu therapieren.

Anwendungsgebiete

  • Bewegungsapparat: Rückenschmerzen, Ischialgie, Hexenschuss, Gelenkprobleme etc.
  • internistischer Bereich: Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organstörungen, Operationsfolgen (Narben/Verwachsungen) etc.
  • HNO-Bereich: Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus etc.
  • Gynäkologie/Urogenitalbereich: Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Inkontinenz etc.

Grenzen
Bei akuten und lebensbedrohlichen Erkrankungen (Infektionen, Tumoren, Unfälle…) wird an die Schulmedizin verwiesen. Auch seelische Erkrankungen gehören nicht in die osteopathische Praxis.
Eine Behandlung dauert 50-60 Minuten.
Bitte erkundigen sich vorab bei Ihrer Krankenkasse, ob die Kosten (meist anteilig) übernommen werden.
Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).
Seit 2012 übernehmen auch einige gesetzliche Krankenkassen einen Teil der Behandlung.